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Der Schokoladen-Osterhase von Koblenz

Ja, es gibt entspannte Momente im Referendariat, viel zu selten zwar, aber immerhin. Dazu gehört das Pausen-Geplauder in der Cafeteria. Letzte Woche wurde dabei in vorösterlicher Runde von einem Amtsträger folgende Geschichte erzählt:

In Koblenz sei in einem Großverfahren eine Schöffin erfolgreich wegen Besorgnis der Befangenheit abgelehnt worden, weil sie dem Staatsanwalt zu Ostern einen Schokoladen-Osterhasen geschenkt habe. Wegen des sich aufdrängenden Bezugs zu Ostern konnte der Versuchung nicht widerstanden werden, abweichend von der Regel „Kein Blog-Eintrag an Feiertagen“ hier zum Ostermontag die Frage aufzuwerfen, ob es sich dabei um eine „urban (legal) legend“ möglicherweise mit 1. April-Charakter oder eine wahre Geschichte handelt. Weiterlesen

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Chateauneuf-du-Pape: Eine Gemeinde-Verordnung zu Fliegenden Untertassen?

Das Internet ist voll von Erzählungen über merkwürdige Gesetze und Regelungen. Bei vielen von ihnen ist man geneigt, von vornherein „April April“ zu rufen. Da heute der Tag der wöchentlichen Blog-Veröffentlichung auf den 1. April fällt, soll mit einem Beispiel die Probe auf´s Exempel gemacht werden.

Die unter Gesichtspunkten des 1. April zu begutachtende Geschichte geht so:

Châteauneuf-du-Pape in Département Vaucluse ist weltbekannt für seinen Wein. Weniger bekannt ist, dass die Gemeinde verbotenes Terrain für ausserirdische Flugobjekte ist. 1954, als es in Frankreich zu einer Welle von UFO-Sichtungen kam, sorgte sich der Bürgermeister um Wein und Leute und erliess ein totales Lande- und Startverbot für UFOs. Es ist nicht bekannt, ob das Gesetz seither jemals zur Anwendung gelangte.

Soll man hier „April April“ rufen?

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Formulierungshilfen zur Beweiswürdigung für die Referendarausbildung

In der Referendarausbildung erlebt man immer wieder, wie schwierig es ist, Beweise zu würdigen. Bei der Anfertigung von Urteilsentwürfen stellt sich dann die Frage, mit welchen Formulierungen man die Ergebnisse der Beweiswürdigung wiedergeben sollte. Da ist es hilfreich, auf bewährte Formulierungen aus Urteilen zurückgreifen zu können. Dem folgenden Beispiel – einer Entscheidung des LG Köln zum Unfall eines Busses der Karnevalsgesellschaft “Treue Husaren“ am Wieverfastelovend – können dazu einige empfehlenswerte Anregungen entnommen werden.

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“Macht euch auf nach Speyer” (Johann Wolfgang von Goethe)

Manche sagen, man müsse sich in der Verwaltungsstation des Referendariats auf die Examensvorbereitung konzentrieren und deswegen nicht an die Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften nach Speyer gehen. Nach dem ich meine Station in Speyer absolviert habe, kann ich sagen, dass der gegenteilige Rat einiges für sich hat.

Natürlich hat man angesichts des reichhaltigen Programms die Qual der Wahl. Man kann sich das Angebot aber so zuschneiden, dass es richtig viel für die Examensvorbereitung bringt.

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Weihnachten und SMS

Wie bereits letztes Jahr muss ich der Versuchung widerstehen, es mir einfach zu machen und bei meinem heutigen Weihnachtsbeitrag auf meinen früheren Osterbeitrag zum Thema “Der Schokoladen-Osterhase, der wie ein Schokoladen-Weihnachtsmann zu behandeln ist” zu verweisen. Das wäre aber nicht wirklich kreativ. Deshalb heute ein anderes Thema. 

Wann und mit welchem Inhalt wurde die erste SMS verschickt?

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