Archiv für Mai 2018

Kaiser/Kaiser/Kaiser: Die Zivilgerichtsklausur im Assessorexamen

Wie bereits angekündigt, wird sich innerhalb meines Blogs ein zweiter Schwerpunkt entwickeln, der sich mit Referendariats-Themen beschäftigt. Heute möchte ich die folgenden beiden Kaiser-Skripte vorstellen:

Horst Kaiser, Jan Kaiser, Torsten Kaiser

Die Zivilgerichtsklausur im Assessorexamen

Band I: Technik, Taktik, Formulierungshilfen (7. Aufl. 2016)

Band II: Wiederholung und Vertiefung (5. Aufl. 2016)

Schonmal vorweg (ganz im Sinne der Maxime für Urteile: Zunächst das Ergebnis): Ich kann diese beiden Skripten empfehlen. Wie im Urteil: Begründung folgt.

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§ 79 ZPO: Die Geschichte lebt weiter

Bei Anders/Gehle (Das Assessorexamen im Zivilrecht, 13. Aufl. 2017) liest man auf Seite 125 bei Rn. 19:

In Anwaltsprozessen können sich die Parteien grundsätzlich nur durch einen Rechtsanwalt vertreten lassen (§ 78 I), während sie den Rechtsstreit im Parteiprozess durch jede prozessfähige Person als Bevollmächtigten führen lassen können (§ 79).

Soll man sich das so merken?

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“Unfall” in der FAZ?

Heute wollen wir uns in der Annahme, das könne auch im Referendariat eine Rolle spielen, mit der Definition von “Unfall” in der Unfallversicherung befassen. Scheinbar bietet dazu die FAZ (28.4.2018, S. 27) eine gute Vorlage. Dort wird berichtet, dass Stefan Knoll von der Deutschen Familienversicherung im Rahmen einer Erläuterung der Digitalisierungsstrategie seines Unternehmens folgendes ausgeführt habe:
Als anspruchsvoll habe es sich in der Unfallversicherung erwiesen, die gesetzliche Definition (“ein plötzlich unfreiwillig von außen eintretendes Ereignis”) in die digitale Logik von Einsen und Nullen zu übersetzen. Die internationale Krankheitsklassifizierung ICD helfe der Maschine, aus einem unstrukturierten Arztbericht verwertbare Daten zu machen. Dass auch ein schwerer Sonnenbrand in diese Definition hineinfalle, müsse man im Zweifelsfall in Kauf nehmen, sagt Knoll scherzhaft.
Ist die “gesetzliche Definition” richtig wiedergegeben?
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