Wie kann man sich „Künstlicher Intelligenz“ nähern?

„Künstliche Intelligenz“ ist in aller Munde und in juristischen Debatten nahezu allgegenwärtig. Das führt zu der Frage, wie man sich in dieses Themenfeld einarbeiten kann. Für erste Schritte gibt es ein empfehlenswertes Angebot. Es stammt aus Finnland. Entwickelt wurde es von der finnischen Unternehmensberatung MinnaLearn zusammen mit der Universität Helsinki und hat sich bereits vielfach bewährt. Es handelt sich um ein kostenloses Online-Angebot, das bisher ca. 850.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolviert haben. Nach dem erfolgreichem Durcharbeiten – das Lerntempo kann man selbst bestimmen – erhält man ein (gleichfalls kostenloses) Zertifikat.

Das (auch auf Deutsch verfügbare) Angebot trägt den Titel „The Elements of AI“. Es umfasst die folgenden sechs Kapitel:

  • Was ist KI?
  • Probleme lösen mit KI
  • Reale Anwendungen
  • Maschinelles Lernen
  • Neuronale Netze
  • Auswirkungen

Der mit dieser Ausarbeitung verbundene Anspruch lautet, man wolle das nötige Grundlagen- und Orientierungswissen „ohne komplizierte Mathematik oder Programmierung“ vermitteln.

Als Ermunterung, sich zu registrieren, hier ein Zitat aus der Lektion „Was ist KI?“:

Selbst KI-Forscher können KI nicht exakt definieren. Das Gebiet befindet sich vielmehr in einem permanenten Definitionsprozess – zum Beispiel wenn Themen als Nicht-KI eingestuft werden oder sich neue KI-Thematiken entwickeln.

In einem alten Informatikerwitz wird KI definiert als „coole Sachen, die Computer nicht können“. Ironischerweise ist es KI auf Basis dieser Definition unmöglich, sich weiterzuentwickeln: Sobald wir eine Möglichkeit finden, etwas Cooles mit einem Computer zu machen, hat dies nicht länger etwas mit KI zu tun. Aber es liegt auch ein Fünkchen Wahrheit in der Aussage des Witzes. 

https://course.elementsofai.com/de/1/1

Wenn man das „Fünkchen Wahrheit“ kennenlernen will, empfiehlt es sich weiterzulesen.

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